Der Kettler Scooter Blue im Test

Unser heutiges Thema ist ein schöner dreirädriger Roller für kleinere Kinder, der Kettler Scooter Blue. Im Test hat er uns mit seinem geringen Gewicht, der hohen Materialqualität und dem verstellbaren Lenker überzeugt. Zusätzlich gibt der Hersteller eine dreijährige Garantie.

Fahrspaß für die Kleinsten

Dieser Roller ist etwas für kleinere Kinder. Der Hersteller empfiehlt ihn für Kinder ab 2 Jahren. Damit sie beim Fahren mehr Sicherheit haben, ist die Hinterachse mit zwei Rädern ausgestattet. Das hilft den Kindern bei ihren ersten Fahrversuchen, das Gleichgewicht zu halten. Unterstützt werden sie dabei von dem vergrößerten Vorderrad und dem sehr gut verarbeiteten Trittbrett. Es besteht aus rutschfestem Kunststoff. Ein Helm ist trotzdem unbedingt zu empfehlen.

Mit einem Gewicht von 4,5 Kg ist der Roller überdies recht leicht. Selbst, wenn er einmal umfällt, können die Kinder ihn mühelos wieder aufheben.

Hohe Materialqualität

Wie für den erfahrenen Hersteller Kettler üblich besteht der Rahmen aus robustem Stahlrohr. Damit die farbenfrohe Oberfläche des Rollers lange schön bleibt, ist sie mit einer kratzfesten Polyesterbeschichtung versehen. Selbst wenn man einmal an einer Kante anstößt, passiert gar nichts.

Auch die Räder haben uns gut gefallen. Sie bewegten sich besonders geräuscharm. Kinder können ganz unbeschwert damit herumfahren, ohne dass sich die Erwachsenen an quietschenden Rollen stören.

Auch für ältere Kinder geeignet

Wie viele Roller der gehobenen Klasse ist der Kettler Scooter Blue mit einem verstellbaren Lenker ausgestattet. Er lässt sich leicht an eine veränderte Körpergröße anpassen. Man muss nur die Stellschraube lösen, die Lenkerstange ein Stück herausziehen und wieder befestigen. Der Lenker lässt sich mit seinen Sicherheitsgriffen sehr angenehm fassen. An den Seiten ist er etwas verdickt, sodass Kinder nicht zur Seite abrutschen können. Zusätzlich ist er mit Reflektoren ausgestattet, sodass das Kind in jeder Situation gut sichtbar ist. Natürlich muss trotzdem immer ein Erwachsener dabei sein.

Das hat uns nicht so gut gefallen

Ein Manko des Rollers wird auf Anhieb ersichtlich. Er ist nicht mit einer Bremse ausgestattet. Für Eltern bedeutet dies, immer genau aufzupassen. Die Kinder sollten damit nur auf planen Flächen oder leichten Gefällen unterwegs sein. Auch fiel uns auf, dass der Lenker vergleichsweise viel Spiel hat. Das kann man nicht pauschal positiv oder negativ werten. Es empfiehlt sich aber, den Kettler Scooter Blue vor dem Kauf ein paar Runden lang zu testen. Ein weiteres kleines Problem bestand bei den Hinterrädern. Zunächst einmal ist anzumerken, dass sie sehr stabil sind und durch ihren größeren Abstand stabilisierend wirken. Dieser höhere Abstand hat allerdings auch einen Nachteil. Kinder stoßen beim Abstoßen schnell daran an.

Das Testergebnis

Alles in Allem können wir den Roller guten Gewissens empfehlen. Hier findet man gewohnte Kettler-Qualität zu einem angemessenen Preis von etwa 90 Euro. Wer auf der Suche nach einem robusten Roller für den Einstieg ist, sollte hier zugreifen. Allerdings sollte er nur auf sehr flachen Untergründen benutzt werden. Auch sollten Eltern wegen des größeren Lenkungsspiels lieber etwas näher bei ihren Kindern stehen. So können sie sie abstützen, wenn es mal etwas wackelig wird.

Testergebnis: Sehr gut!

Der Kettler Zero 8 im Test

In diesem Test haben wir uns einmal das aktuelle Modell aus der Kinderroller-Reihe von Kettler angeschaut. Der liebevoll designte Roller hat uns vor allem mit seiner Stabilität und seinem günstigen Preis überzeugt.

Für welche Altersklasse ist der Kettler Zero 8 geeignet?

Laut Herstellerangabe ist der Roller für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Üblicherweise haben sie in diesem Alter eine Größe von etwa 118 cm. Sollte Ihr Kind kleiner sein, ist ein anderer Roller für ein jüngeres Alter besser geeignet. Bei größeren und älteren Kindern gibt es aber absolut keine Probleme. Der Roller ist mit einem höhenverstellbaren Lenker ausgestattet. Wie der Rest des Rollers besteht er aus stabilem Aluminium, dass auch Stürzen problemlos standhält. Auch beim Gewicht sollte es keine Probleme geben. Der Hersteller gibt die Belastungsgrenze bei 100 kg ab. Das hat sich im Test bestätigt. Selbst wenn Ihr Kind mal etwas gröber damit umgeht, passiert nichts.

Das Schnellverschlusssystem des Lenkers ist einfach zu bedienen. Man muss nur den Spanner öffnen, den Lenker auf die gewünschte Höhe herausziehen und wieder verschließen. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass Sie nicht ständig einen neuen Roller kaufen müssen, wenn Ihr Kind wächst.

Ansprechendes modernes Design

Besonders gut hat uns die edle Lackierung des Rollers gefallen. Mit ihrer schwarzen Farbe bildet sie einen schönen Kontrast zu den orangefarbenen Rädern. Auch gibt es auf der Trittfläche noch einen Design-Schriftzug in orangener Farbe. Hier hat sich der Traditionshersteller Kettler sehr viel Mühe gegeben. Überdies ist die Farbgebung neutral. Sowohl Jungen als auch Mädchen können damit fahren. Geschwister können den Roller gemeinsam nutzen. Besteht ein Altersunterschied, wird der Lenker einfach auf die entsprechende Höhe eingestellt.

Leichtgängige robuste Rollen

Die Räder bestehen aus widerstandsfähigen Polyurethan.Rädern mit einer Größe von 8“. Sie sind etwas breiter als die Räder von vergleichbaren Rollern. Das bietet Ihrem Kind dank der höheren Auflagefläche mehr Sicherheit, allerdings erhöht es auch ein wenig den Rollwiderstand. Ausgeglichen wird dieser kleine Nachteil allerdings durch das hochwertige ABEC-5-Kugellager. Damit können sich die Räder leicht und frei bewegen. Eine beliebte Alternative zu diesen Rollen sind übrigens Ballonreifen.

Damit man den Roller auch mal abstellen kann, ohne dass er wegrollt, stellt man ihn einfach auf dem integrierten Aluminiumständer auf. Die einbeinige Stütze fällt kaum auf und hält den Roller sicher.

Leichte Verriegelung und Transportierbarkeit

Der Roller kann leicht am Lenkkopflager zusammengeklappt werden. Kinder kommen gut mit der einfachen Technik zurecht. Man muss den Verriegelungspin nicht einmal herausziehen, sondern nur verschieben. Der Widerstand ist angenehm gering. Besonders gut hat uns außerdem der Trageriemen gefallen, der über die Lenkerstange gespannt ist. Geht es einmal querfeldein, kann der 5,8 kg schwere Roller problemlos von den Eltern über der Schulter getragen werden. Will man den Roller möglichst platzsparend verstauen, können außerdem die Lenkergriffe abgezogen werden. Hierfür muss ebenfalls nur ein Pin gezogen werden.

Kleine Abzüge bei den Griffen und der Bremse

Der Moosgummi an den Griffen war uns persönlich etwas zu weich. Als die Kinder den Roller im Test öfter mal an der Wand abgestellt haben, schrammte er schnell auf. Hier sollte man als Elternteil immer etwas aufpassen. Auch ist die Bremswirkung für unseren Geschmack etwas gering. Es handelt sich hierbei nicht direkt um eine Bremse, sondern eher um ein Schutzblech, dass auf das Rad gedrückt wird. Wem mehr Bremswirkung wichtig ist, der sollte hier auf eine andere Bauart zurückgreifen. Der richtige Helm ist in jedem Fall aufzusetzen.

Das Testergebnis

Wer einen hochwertigen Kinderroller für weniger als 100 Euro sucht, ist hier richtig beraten. Er überzeugt mit seinem edlen Design und der hochwertigen Verarbeitung. Kleine Abzüge gibt es lediglich bei der etwas geringeren Bremswirkung und den schnell abgenutzten Moosgummis an den Griffen. Der Gesamteindruck bleibt dennoch sehr gut.

Gesamteindruck: Sehr gut!

Der Hudora Big Wheel RX 205 im Test

Der Big Wheel gehört zu den Aushängeschildern unter Hudoras Kinderrollern. Wegen seiner hochwertigen Ausstattungen ist er bei Kindern vieler Altersklassen beliebt. Auch wir konnten uns in unserem Test von der Qualität überzeugen.

Für welche Kinder ist der Big Wheel RX 205 geeignet?

Der Hersteller gibt an, dass der Roller für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist. Nach oben gibt es aber keine Begrenzung. Prinzipiell kann jedes Kind damit fahren, solange es weniger als 100 kg wiegt. Wir haben den Roller in unserem Test intensiv auf seine Belastbarkeit hin geprüft und sind zu demselben Ergebnis gekommen. Selbst einen normalgewichtigen Erwachsenen hält er aus.

Dieser Roller wächst mit

Sehr gut hat uns auch das Lenkersystem des Big Wheel RX 205 gefallen. Über ein praktisches Schnellverschlusssystem kann es binnen weniger Augenblicke an die Körpergröße des Fahrers angepasst werden. Klemme aufdrehen, Lenker nach oben und unten anpassen, schon kann Ihr Nachwuchs damit umherfahren. Die flexible Größenverstellung hat den Vorteil, dass der Roller mit dem Kind wächst. Man muss nicht gleich wieder ein neues Modell kaufen und spart Geld. Außerdem kann der Roller abwechselnd von unterschiedlich alten Geschwisterkindern gefahren werden.

Gute Bremse für viel Sicherheit

Der Roller ist mit einer Hinterradbremse ausgestattet. Bei Betätigung halten die Bremsbacken die Felge fest. Für kleinere Kinder mag diese Art des Bremsens zu Beginn noch etwas gewöhnungsbedürftig sein. Größere Kinder kommen aber besser damit zurecht. Uns persönlich gefiel das Bremssystem sehr gut. Es ermöglicht ein feineres und stufenloseres Bremsen, als es mit einer Handbremse möglich ist.

Dieser Rolle bleibt lange schön

Der RX 205 ist auch mit einem praktischen Ständer ausgestattet. Damit zerkratzt er nicht, wenn er einmal beiseite gestellt werden muss. Auch wird er am Boden nicht zur gefährlichen Stolperfalle. Will man den Roller über den Winter für längere Zeit einlagern, ist das kein Problem. Man klappt ihn einfach zusammen und verwahrt ihn platzsparend in einer Ecke.

Das Testergebnis

Wir sind vom RX 205 durchweg überzeugt. Besonders positiv fielen uns die großen Rollen auf. Dadurch haben die Kinder mehr Kontrolle. Das Laufverhalten der Rollen ist stabiler. Selbst bei unebenen Untergründen passiert nichts. Weitere Pluspunkte sind die intuitiv bedienbare Bremse und die Robustheit. Negativ ist, dass der Lenker bei unserem Testroller etwas Spiel hatte. Inwieweit das bei allen Rollern so aus, muss anhand weiterer Testberichte und Kundenberichte verfolgt werden.

Gesamteindruck: Sehr gut!

Welcher Helm zum Rollerfahren?

Gerade bei den ersten Fahrversuchen auf dem Roller ist die Sicherheit von besonderer Bedeutung. Schnell einmal bleibt das Kind an einer Kante hängen und fällt hin. Damit es hierbei zu keinen Verletzungen kommt, ist es ratsam, von Anfang an einen Helm aufzusetzen. Wir wollen uns einmal näher anschauen, worauf es dabei genau ankommt.

Größe und Passform

Erst wenn der Helm richtig sitzt, kann er das Kind vor Verletzungen schützen. Überprüfen Sie beim Kauf, ob sich der Helm leicht nach vorn oder zur Seite neigen lässt. Sobald dies der Fall ist, büßt er bereits einen großen Teil seiner Schutzwirkung ein. Orientieren Sie sich beim Anprobieren deshalb genau am Kopfumfang Ihres Kindes. Die meisten Hersteller orientieren sich bei den Größen daran. Messen Sie den Kopfumfang einfach mit einem handelsüblichen Maßband. Es genügt der Umfang von der Stirn zum Hinterkopf. Die Größe sollte im Lade aber auf jeden Fall noch einmal gegengeprüft werden.

rudolf ortner  / pixelio.de
rudolf ortner / pixelio.de

Gewicht und Belüftung


Da der Hals von Kindern noch nicht so stark ist, sollte das Gewicht des Helms nicht zu hoch sein. In den meisten Fällen ist dies aber kein Problem. Moderne Materialien erlauben eine hohe Strapazierfähigkeit bei geringer Masse. Ein weiterer Punkt, auf den man unbedingt achten sollte, ist die ausreichende Belüftung des Helms. Wenn Kinder im Sommer lange Zeit eine Kopfbedeckung auf haben, schützt sie das zwar vor der Sonne, doch kann sich ein Hitzestau bilden. Achten Sie deshalb darauf, das ausreichend große Lüftungsschlitze auf der Oberfläche vorhanden sind.



Den Helm richtig befestigen


Damit der Kopfschutz fest sitzt, müssen hochwertige Riemen vorhanden sein. Wichtig ist, dass die Kinnriemen aus einem robusten Material bestehen und mit stabilen Verschlüssen gesichert sind. Damit sich die Riemen nicht in die Haut einschnüren, sollten sie wenigstens 15 mm breit sein. Achten Sie in diesem Zusammenhang auf das CE-Siegel. Es zeigt an, dass die verwendeten Materialien alle Auflagen in puncto Materialverträglichkeit und Gewicht erfüllen.

Kinderroller mit Ballonreifen

Bei einer Fahrt auf dem Kinderroller sind Komfort und Sicherheit besonders wichtig. Deshalb statten etablierte Hersteller wie Hudora ihre Roller mit Federungen, breiten Lenkungen und hochwertigen Bremsen aus. Ein weiteres Extra, durch das sich moderne Kinderroller von älteren Holzmodellen unterscheiden, ist die Bereifung. Heute nutzt man meistens Ballonreifen. Sie zeichnen sich durch eine Reihe von Vorteilen aus.

Was sind Ballonreifen?

Bei dem Ballonreifen handelt es sich um einen besonders breiten Drahtreifen (45-60 mm). Er zeichnet sich durch Metalldrähte in den Seitenbereichen aus, die von einem Gummiwulst umhüllt sind. Der Vorteil dieser Bauweise besteht in der stabilen Verbindung von Felge und Reifen. Selbst bei größeren Belastungen löst er sich nicht ab. Für Kinderroller bedeutet dies ein Plus an Sicherheit.

Die Vorteile eines Ballonreifens im Überblick

Aufgrund ihrer Bauweise können Ballonreifen mit niedrigerem Druck gefahren werden als andere Reifen. Das macht das Fahren für das Kind auf unebenen Untergründen sehr viel komfortabler. Vibrationen und Erschütterungen werden sehr gut abgefedert. Ein richtig eingestellter Lenker begünstigt diesen Effekt zusätzlich. Darüber hinaus bleiben die breiteren Reifen nicht so leicht in Schienen von Straßenbahnen, Abflussgittern und anderen schmalen Bodenunebenheiten hängen. Unfällen kann man auf diese Weise leicht vorbeugen.

Helmut Krückel / pixelio.de
Helmut Krückel / pixelio.de

Das ist beim Ballonreifen zu beachten

Der Ballonreifen ist sehr gut für unebenen und weichen Untergrund geeignet. Hier ist der Rollwiderstand weitaus geringer als bei Reifen mit schmaleren Flächen. Damit eignen sie sich nicht nur für den Hinterhof, sondern auch für den Park. Problematisch ist allerdings, dass die weicheren Reifen mit weniger Druck etwas anfälliger für Pannen sind. Ein Dorn, ein Nagel oder eine Scherbe kann leichter in den Mantel eindringen, wenn weniger Luft aufgepumpt ist. Um dies zu vermeiden, halten Sie bei der Auswahl nach einem Reifen mit Pannenschutz Ausschau. Dabei handelt es sich um eine schmale Schicht aus Aramid, die sich unter der Lauffläche des Reifens befindet. Selbst wenn Ihr Kind damit durch etwas Spitzes fährt, ist der Schlauch im Innern gut geschützt.

Was ist bei Unfällen mit dem Roller zu tun?

Wie genau man sein Kind beim Spielen auch im Blick hat, es kann immer etwas passieren. Trotz der Auswahl eines sicheren Rollers bleibt ein Rad an einer Kante hängen, mal stolpert das Kind nach vorn und stößt sich den Lenker in den Bauch. Für Eltern ist es in diesem Fall wichtig, schnell und entschlossen zu handeln.

Eine sorgfältige Untersuchung ist unverzichtbar

Nach einem Sturz sind Kinder oftmals nicht in der Lage, den genauen Hergang des Unfalls zu schildern. Zu groß sind der Schock und die Schmerzen. Als Elternteil ist es deshalb wichtig, den Körper des Kindes abzusuchen. Nur so stellt man sicher, dass keine blauen Flecken oder Schürfwunden übersehen werden.

Beginnen Sie bei dem Kopf. Auch wenn Ihr Kind einen Helm trägt, streichen Sie vorsichtig durch sein Haar, um Beulen und Wunden zu finden. Danach fassen Sie in den Mund und prüfen, ob Zähne locker sind. Liegt auch hier kein Problem vor, machen Sie mit den Schultern weiter. Drücken Sie sie leicht nach links und rechts und prüfen Sie, ob Ihr Kind dabei Schmerzen beklagt. Üben Sie im Anschluss leichten Druck auf das Schlüsselbein aus.

Was tun bei Verletzungen?

Karina Sturm  / pixelio.de
Karina Sturm / pixelio.de

Klagt Ihr Kind über Schmerzen, lagern Sie den verletzten Körperteil hoch und kühlen ihn. Sollte dabei keine Besserung eintreten, suchen Sie einen Arzt auf. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Schmerzen aus der Bauch- oder Kopfgegend abstrahlen. Es besteht die Gefahr einer Gehirnerschütterung oder einer inneren Blutung.

Eine Gehirnerschütterung erkennen sie an einer kurzen Bewusstlosigkeit. Auch äußert sie sich darin, dass das Kind sich nicht an den Sturz erinnert und nicht unmittelbar erzählen kann, wann und wo es sich befindet. Später auftretende Folgen einer Gehirnerschütterung sind Übelkeit und Apathie. Suchen Sie in diesem Fall umgehend den Arzt auf.

Die richtige Lenkerhöhe für den Kinderroller

Moderne Kinderroller lassen sich auf viele verschiedene Arten verstellen. Meistens können der Sattel und der Lenker individuell auf die Größe des Kindes angepasst werden. Das hat den Vorteil, dass der Roller lange Zeit genutzt werden kann. Häufig werden Lenker und Sattel dabei aber auf die falsche Höhe eingestellt. Die Folgen sind eine stärkere Belastung und ein höheres Verletzungsrisiko für das Kind.

Die richtige Lenkerhöhe für den Kinderroller

Viele Erwachsene neigen dazu, den Lenker zu hoch einzustellen. Begründet wird dies oft mit der Vorstellung, dass dadurch der Rücken des Kindes entlastet wird. Das ist jedoch ein weit verbreiteter Irrglaube. Viel besser ist eine Lenkerhöhe, die dem Kind eine leicht gebeugte Haltung vorgibt. Das hat viele Vorteile. Der erste ist der, dass leichte Unebenheiten besser von der Wirbelsäule abgefedert werden können. Eine Stauchung wird vermieden. Darüber hinaus steht das Kind durch die tiefere Lage des Schwerpunkts besser und sicherer auf dem Trittbrett. Verletzungen werden vermieden.

Dieter Schütz  / pixelio.de
Dieter Schütz / pixelio.de

Angenehmeres fahren mit niedrigerem Lenker

Mit einem niedrigeren Lenker fällt es dem Kind außerdem leichter, sich abzustoßen. Würde es vollkommen aufrecht auf dem Roller stehen, könnte es nur wenig Kraft mit dem Fuß auf den Boden übertragen. Es würde nur langsamer vorankommen, schneller ermüden und weniger Spaß mit dem Roller haben.

Unfallrisiken mit einem niedrigeren Lenker vorbeugen

Durch den niedrigeren Schwerpunkt des Kindes wird verhindert, dass es sich beim Abstoßen mit dem Oberkörper über den Lenker bewegt. In aufrechter Position würde hier erhebliches Verletzungsgefahr bestehen. Das Kind könnte das Gleichgewicht verlieren und nach vorn über den Lenker fallen. Besonders gefährlich ist dies, wenn es noch nicht ausreichend Sicherheit im Umgang mit der Bremse ausgebildet hat. Zur Minimierung des Risikos ist die richtige Kleidung besonders wichtig.

Der Kinderroller – Vorbereitung auf das Fahrrad

Auf einem Roller lernen die Kleinen bereits in jungen Jahren das richtige Verhalten auf Rädern. Indem sie Koordination und Kraft trainieren, bereiten sie sich damit optimal auf das Fahrradfahren vor. Die Angst, dass das kleine Gefährt nach einigen Jahren im Keller verstaubt, müssen Eltern allerdings nicht haben.

Die Vorteile des Kinderrollers

Auf dem Roller müssen Kinder zwei Dinge gleichzeitig tun, mit einem Fuß anschieben und gleichzeitig die Balance halten. Der bewegliche Lenker macht das Ganze noch einmal ein wenig fordernder. Durch das gleichzeitige Ausführen all dieser Tätigkeiten trainieren sie ihre Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit. Da das Trittbrett sich in unmittelbarer Bodennähe befindet, besteht kaum eine Verletzungsgefahr. Mit einem Helm und Schonern kann jedes weitere Risiko ausgeschlossen werden. Eltern, die noch etwas sicherer gehen wollen, lassen ihr Kind zunächst mit einem Dreirad anfangen.

Kunstart.net  / pixelio.de
Kunstart.net / pixelio.de

Der Umstieg auf das Fahrrad

Hat ein Kind sich einmal an den Roller gewöhnt, kann es recht schnell auf das Fahrrad umsteigen. Der Gleichgewichtssinn und das Gefühl für den beweglichen Lenker sind soweit ausgeprägt, dass es das Gefährt gut kontrollieren kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Roller beim Umstieg auf das Fahrrad keinesfalls ausgedient hat. Die Erfahrung zeigt, dass die Kinder auch danach noch gern mit ihrem kleinen Zweirad fahren.

Ein weiterer großer Pluspunkt des Fahrrads ist der, dass nun auch längere Ausflüge auf Rädern unternommen werden können. Da das Kind auf dem Roller die ganze Zeit stehen muss, ermüdet es schneller. Das Fahrrad hat einen bequemen Sattel, auf dem sich das Kind auch während des Fahrens ausruhen kann.

Achtung!

Gerade zu Beginn ist es besonders wichtig, Schoner und einen Helm zu tragen. Lassen Sie Ihr Kind erst einmal nur im Garten oder hinter dem Haus üben.

Klassisch oder modern? – Welcher Kinderroller ist besser geeignet?

Auf dem Kinderroller will man schnell unterwegs sein. Doch auch die Optik und die Technikdürfen dabei nicht zu kurz kommen. Dabei stellt sich die Frage: Ist ein moderner Roller mit den neuesten Ausstattungen notwendig? Oder setzt man lieber auf das klassische Gefährt?

Der klassische Tretroller

Wie die Eltern, so die Kinder: Vielleicht kann man sich noch an den eigenen Roller aus der Kindheit erinnern. Damals hatte man viel Spaß mit den Rollern aus Holz. Sie besitzen Reifen, die mit Luft befüllt sind. Am Anfang sind sie am besten zwischen 10“ und 12“ groß. Bei dieser Art des Rollers kann man auf eine Fuß- als auch eine Handbremse setzen – das heißt doppelte Sicherheit. Zumeist kann man aber den Lenker nicht in der Höhe verstellen, was ein Nachteil ist.

Rainer Sturm  / pixelio.de
Rainer Sturm / pixelio.de

Die neueren Modelle von heute

Bei den Minirollern hat man den Vorteil, dass sie zusammenklappbar sind. Sie sind oft aus leichtem und robustem Material. Deshalb sind die Roller auch leicht zu tragen. Jedoch sieht man nur noch selten Räder mit Luftbefüllung. Die meisten Fahrzeuge besitzen lediglich Hartplastikscheiben. Eine Federung ist hierbei nicht vorhanden. In puncto Design gilt: Erlaubt ist, was gefällt.

Elektrische Kinderroller für die Kleinen

Jeder kleine Junge oder junges Mädchen möchte flink unterwegs sein – aber es muss dafür nicht unbedingt ein normaler Kinderroller sein. Die Vorstufe des Fahrrads kann auch etwas erwachsener wirken. Ein elektrisches Gefährt ist die Lösung.

So kann man Fahrspaß pur erleben

Für Kinder von 2 bis 3 Jahren ist ein solcher Elektroroller geeignet. Zu beachten ist dabei, dass das maximale Körpergewicht 20 kg beträgt. Das Fahrzeug hat Gummireifen, sodass ein sicherer Stand gewährleistet ist. Diese sind breit und haben deshalb auch eine sehr gute Bodenhaftung. Wer nun Sorgen hat, dass der Motor sehr zu ist, kann sich beruhigt zurücklehnen: Die Kinderroller sind extra leise gebaut worden.

piu700  / pixelio.de
piu700 / pixelio.de

Verschiedene Modelle sind auf dem Markt

Es gibt viele unterschiedliche, elektrische Kinderroller auf dem Markt zu kaufen. So kann zum Beispiel ein Gefährt mit einem Vorwärts- und einem Rückwärtsgang erworben werden. Sie besitzen zumeist einen 4,5-Ampere-Akku und lassen sich schnell und einfach aufladen. Es gibt eine sichere Bremsautomatik und ein Gaspedal. Ebenso sind eine Hupe und ein Soundmodul eingebaut, sodass das Erlebnis ein Realeswird. Dazu gehören auch Scheinwerfer. Diese blinken in den authentischen Farben. Damit fühlt sich das Kind wie der Fahrer eines echten Rollers.