Was ist bei Unfällen mit dem Roller zu tun?

Wie genau man sein Kind beim Spielen auch im Blick hat, es kann immer etwas passieren. Trotz der Auswahl eines sicheren Rollers bleibt ein Rad an einer Kante hängen, mal stolpert das Kind nach vorn und stößt sich den Lenker in den Bauch. Für Eltern ist es in diesem Fall wichtig, schnell und entschlossen zu handeln.

Eine sorgfältige Untersuchung ist unverzichtbar

Nach einem Sturz sind Kinder oftmals nicht in der Lage, den genauen Hergang des Unfalls zu schildern. Zu groß sind der Schock und die Schmerzen. Als Elternteil ist es deshalb wichtig, den Körper des Kindes abzusuchen. Nur so stellt man sicher, dass keine blauen Flecken oder Schürfwunden übersehen werden.

Beginnen Sie bei dem Kopf. Auch wenn Ihr Kind einen Helm trägt, streichen Sie vorsichtig durch sein Haar, um Beulen und Wunden zu finden. Danach fassen Sie in den Mund und prüfen, ob Zähne locker sind. Liegt auch hier kein Problem vor, machen Sie mit den Schultern weiter. Drücken Sie sie leicht nach links und rechts und prüfen Sie, ob Ihr Kind dabei Schmerzen beklagt. Üben Sie im Anschluss leichten Druck auf das Schlüsselbein aus.

Was tun bei Verletzungen?

Karina Sturm  / pixelio.de
Karina Sturm / pixelio.de

Klagt Ihr Kind über Schmerzen, lagern Sie den verletzten Körperteil hoch und kühlen ihn. Sollte dabei keine Besserung eintreten, suchen Sie einen Arzt auf. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Schmerzen aus der Bauch- oder Kopfgegend abstrahlen. Es besteht die Gefahr einer Gehirnerschütterung oder einer inneren Blutung.

Eine Gehirnerschütterung erkennen sie an einer kurzen Bewusstlosigkeit. Auch äußert sie sich darin, dass das Kind sich nicht an den Sturz erinnert und nicht unmittelbar erzählen kann, wann und wo es sich befindet. Später auftretende Folgen einer Gehirnerschütterung sind Übelkeit und Apathie. Suchen Sie in diesem Fall umgehend den Arzt auf.

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