Der Kettler Zero 8 im Test

In diesem Test haben wir uns einmal das aktuelle Modell aus der Kinderroller-Reihe von Kettler angeschaut. Der liebevoll designte Roller hat uns vor allem mit seiner Stabilität und seinem günstigen Preis überzeugt.

Für welche Altersklasse ist der Kettler Zero 8 geeignet?

Laut Herstellerangabe ist der Roller für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Üblicherweise haben sie in diesem Alter eine Größe von etwa 118 cm. Sollte Ihr Kind kleiner sein, ist ein anderer Roller für ein jüngeres Alter besser geeignet. Bei größeren und älteren Kindern gibt es aber absolut keine Probleme. Der Roller ist mit einem höhenverstellbaren Lenker ausgestattet. Wie der Rest des Rollers besteht er aus stabilem Aluminium, dass auch Stürzen problemlos standhält. Auch beim Gewicht sollte es keine Probleme geben. Der Hersteller gibt die Belastungsgrenze bei 100 kg ab. Das hat sich im Test bestätigt. Selbst wenn Ihr Kind mal etwas gröber damit umgeht, passiert nichts.

Das Schnellverschlusssystem des Lenkers ist einfach zu bedienen. Man muss nur den Spanner öffnen, den Lenker auf die gewünschte Höhe herausziehen und wieder verschließen. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass Sie nicht ständig einen neuen Roller kaufen müssen, wenn Ihr Kind wächst.

Ansprechendes modernes Design

Besonders gut hat uns die edle Lackierung des Rollers gefallen. Mit ihrer schwarzen Farbe bildet sie einen schönen Kontrast zu den orangefarbenen Rädern. Auch gibt es auf der Trittfläche noch einen Design-Schriftzug in orangener Farbe. Hier hat sich der Traditionshersteller Kettler sehr viel Mühe gegeben. Überdies ist die Farbgebung neutral. Sowohl Jungen als auch Mädchen können damit fahren. Geschwister können den Roller gemeinsam nutzen. Besteht ein Altersunterschied, wird der Lenker einfach auf die entsprechende Höhe eingestellt.

Leichtgängige robuste Rollen

Die Räder bestehen aus widerstandsfähigen Polyurethan.Rädern mit einer Größe von 8“. Sie sind etwas breiter als die Räder von vergleichbaren Rollern. Das bietet Ihrem Kind dank der höheren Auflagefläche mehr Sicherheit, allerdings erhöht es auch ein wenig den Rollwiderstand. Ausgeglichen wird dieser kleine Nachteil allerdings durch das hochwertige ABEC-5-Kugellager. Damit können sich die Räder leicht und frei bewegen. Eine beliebte Alternative zu diesen Rollen sind übrigens Ballonreifen.

Damit man den Roller auch mal abstellen kann, ohne dass er wegrollt, stellt man ihn einfach auf dem integrierten Aluminiumständer auf. Die einbeinige Stütze fällt kaum auf und hält den Roller sicher.

Leichte Verriegelung und Transportierbarkeit

Der Roller kann leicht am Lenkkopflager zusammengeklappt werden. Kinder kommen gut mit der einfachen Technik zurecht. Man muss den Verriegelungspin nicht einmal herausziehen, sondern nur verschieben. Der Widerstand ist angenehm gering. Besonders gut hat uns außerdem der Trageriemen gefallen, der über die Lenkerstange gespannt ist. Geht es einmal querfeldein, kann der 5,8 kg schwere Roller problemlos von den Eltern über der Schulter getragen werden. Will man den Roller möglichst platzsparend verstauen, können außerdem die Lenkergriffe abgezogen werden. Hierfür muss ebenfalls nur ein Pin gezogen werden.

Kleine Abzüge bei den Griffen und der Bremse

Der Moosgummi an den Griffen war uns persönlich etwas zu weich. Als die Kinder den Roller im Test öfter mal an der Wand abgestellt haben, schrammte er schnell auf. Hier sollte man als Elternteil immer etwas aufpassen. Auch ist die Bremswirkung für unseren Geschmack etwas gering. Es handelt sich hierbei nicht direkt um eine Bremse, sondern eher um ein Schutzblech, dass auf das Rad gedrückt wird. Wem mehr Bremswirkung wichtig ist, der sollte hier auf eine andere Bauart zurückgreifen. Der richtige Helm ist in jedem Fall aufzusetzen.

Das Testergebnis

Wer einen hochwertigen Kinderroller für weniger als 100 Euro sucht, ist hier richtig beraten. Er überzeugt mit seinem edlen Design und der hochwertigen Verarbeitung. Kleine Abzüge gibt es lediglich bei der etwas geringeren Bremswirkung und den schnell abgenutzten Moosgummis an den Griffen. Der Gesamteindruck bleibt dennoch sehr gut.

Gesamteindruck: Sehr gut!

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