Tretroller

Tretroller kommen niemals aus der Mode

Der Name des Tretrollers leitet sich von der hauptsächlichen Fortbewegung mit diesem Gefährt an. Während der Fahrer mit einem Bein auf dem bodennahen Trittbrett steht, stößt er sich mit dem anderen Bein ab, um Schwung zu holen. Man unterscheidet grob große Trittroller und kleinere Mini-Klapproller. Sie werden mit einem Stahl- oder Aluminiumrahmen angeboten. Die Trittbretter bestehen ebenfalls aus Stahl- oder Alublech. Bei einigen sportlichen Modellen sind die Anbauteile wie Lenker oder Gabel aus Karbon.

Welche Unterschiede bestehen zwischen den beiden Roller-Modellen?

Ein Tretroller ist in der Regel mit luftbefüllten Reifen versehen, während der Mini-Klapproller meist mit harten Kunststoff- oder Gummirollen versehen ist. Bei den sportlichen Rollern sind die Hinterräder zudem kleiner. Dreirädrige Roller dieser Art werden auch als Kickboard bezeichnet. Eine alternative Bezeichnung für den Sportroller ist Scooter.

Welche Vorteile bietet das Fahren mit dem Tretroller?

Kinder, die frühzeitig an den Tretroller herangeführt werden, schulen ihren Gleichgewichtssinn und ihre Motorik. Damit bereitet der Roller das Kind ideal auf das spätere Fahrradfahren vor. Da das Trittbrett nahe am Boden ist, ist der Roller für Kinder weniger gefährlich als das Fahrrad. Aus diesem Grund sind die Kinderroller auch nur mit einer Bremse – meist am Hinterrad – ausgestattet.

Welche Bestimmungen gelten für das Fahren mit dem Tretroller?

Tretroller werden im Straßenverkehr mit Fußgängern gleichgesetzt. Das heißt, sie können problemlos auf Gehwegen und in Fußgängerzonen gefahren werden. Auf der Straße und auf Gehwegen sind die Roller dagegen verboten. Um großen Schwung herauszunehmen, sind die Roller mit Scheiben- oder V-Brake-Bremsen versehen.

Unterscheidungen zwischen den einzelnen Modellen

Die Tretroller unterscheiden sich in ihrer Ausführung und in den verwendeten Materialien in erster Linie nach der Altersklasse. So sind Roller für Kinder im Alter zwischen 3 und 8 Jahren anders gebaut als Roller für Kinder ab 8 und 12 Jahren. Das fängt bei der Höhe des Lenkers an und hört bei der Anordnung der Reifen auf. So sind vor allem die Rollermodelle für Kleinkinder hinten mit zwei Rollen versehen, die für mehr Stabilität sorgen. Schließlich ist der Gleichgewichtssinn von kleinen Kindern noch nicht so ausgeprägt.

Zu den empfehlenswerten Marken gehören:

  • Razor
  • Micro Mobility
  • Madd Gear
  • Hudora
  • Kettler
  • Puky
  • Worker