Kinderroller mit drei Rädern: Darauf ist zu achten

Wenn die Motorik des Kindes noch nicht so entwickelt ist, dass es auf zwei Rädern fahren kann, muss es nicht auf einen Roller verzichten. Denn für die Kleinen zwischen zwei und vier Jahren gibt es auch Fahrzeuge mit drei Reifen. Diese sorgen für zusätzliche Stabilität und uneingeschränkten Fahrspaß.

Auf eine gute Verarbeitung achten

Wie bei Rollern auf zwei Reifen sollte man auch bei den Dreirädern auf eine hochwertige Herstellungsweise achten. Bei den meisten Modellen sind die Räder aus Kunststoff. Dennoch ist es wichtig, dass diese breit genug sind, um nicht leicht umzukippen. Sind sie bereits etwas abgefahren sein, sollte man sie aus Sicherheitsgründen bald wechseln.

Wilhelmine Wulff  / pixelio.de
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Diese weitere Features sind zu beachten

Wichtig ist ein höhenverstellbarer Lenker. Zwar wird das Kind, wenn es sich sicher genug fühlt, auf die zweirädrige Variante umsteigen, dennoch muss auch das Dreirad mitwachsen können. Das Trittbrett ist im besten Fall aus robustem Aluminium statt aus Kunststoff und sollte mit einer rauen Schicht überzogen sein. Das sorgt für einen guten Halt. Ebenso sollten die Lenker durch einen Überzug verpackt sein. So kann das Kind auch selbst bei einer rasanten Fahrt auf dem dreirädrigen Roller nicht abrutschen.

Markenware oder Discounterprodukte – welcher Kinderroller ist besser?

Beim Kauf eines Kinderrollers gilt vor allem eines: Sicherheit geht vor. Denn auch bei einer rasanten Fahrt sollte das Kind gut geschützt sein. Eine perfekte Verarbeitung und eine hochwertige Ausstattung sind deshalb das Nonplusultra. Doch sind Produkte aus dem Fachhandelbesser als Roller, die von einem No-Name-Anbieter kommen?

Dafür stehen hochwertige Produkte

Roller, die von einem bekannten Hersteller stammen, haben zumeist eine Garantie von einigen Jahren. Das ist bei Discounterrollern nicht der Fall. Auch können sie zu einem hohen Verkaufswert wieder abgegeben werden, denn Marken wie Puky sind für ihre Qualitätsarbeit bekannt. Sind einzelne Teile, wie das Trittbrett, verschleißt, kann man diese ersetzen, ohne auf billige Produkte zurückgreifen zu müssen.

S. Hofschlaeger  / pixelio.de
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Auch Artikel ohne großen Namen sind nicht schlecht

Dennoch muss man auch eine Lanze für die Kinderroller brechen, die aus Discountern kommen oder ohne einen bekannten Namen auf dem Gestell zu kaufen sind. Denn oftmals ist die Verarbeitung nicht schlechter. Besondere Vorsicht muss man beim Lenker und den Bremsen walten lassen. Bei einem Experten werden die Gefährte vor dem Verkauf noch einmal auf Schwachstellen in diesen Bereichen gegengecheckt und bei Bedarf nachgezogen bzw. ausgetauscht. Diesen Part sollte man bei Discountrollern selbst übernehmen.

Kinderroller versus Kickboard – welche Unterschiede gibt es?

Wenn man den Kinderroller mit dem Kickboard vergleicht, fällt einem zuerst einmal der Name an sich auf. Während sich Ersteres eher nach einer längst vergangenen Zeit anhört, steht das Kickboard für coole und junge Leute. Das ist aber nicht so. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Das sind die Hauptunterschiede

Der Kinderroller besitzt eine normale Bereifung. Das heißt: Entweder fährt er mit luftbefüllten Reifen oder mit kleinen Hartgummirollen – dies schränkt aber die Areale, auf welchen man sich bewegen kann, enorm ein. Das Kickboard ist in der Regel mit diesen ausgestattet und deshalb nur begrenzt benutzbar. Auf Feldwegen und steinigen Untergründen wird es schwer, damit voranzukommen. Auch die Bremsen sind unterschiedlich. Bei einem Kickboard kann man lediglich über eine Rücktrittbremse zum Stehen kommen, während ein Kinderroller auch eine Handbremse besitzen kann. Für Kinder ist es oftmals einfacher, beide Bremsen miteinander zu kombinieren. Außerdem besteht dann ein sichereres Fahrgefühl.

Sandra Probstfeld  / pixelio.de
Sandra Probstfeld / pixelio.de

Der eine hat es, der andere nicht

Wollen die Kleinen ihren geliebten Teddy mit auf dem Fahrzeug mitnehmen, ist das beim Kinderroller kein Problem. Viele davon sind mit einem Gepäckträger ausgestattet. Dahingegen kann ein Kickboard zusammengeklappt und damit leicht transportiert werden.

Der Kinderroller als Packesel: die wichtigsten Körbe und Tragemöglichkeiten für das kleine Gefährt

Wenn man seine Runden auf dem Kinderroller dreht, muss der Teddy meistens vom Bürgersteig aus zusehen, denn es gibt kaum eine Möglichkeit, ihn am Roller zu befestigen. Praktisch sind hierfür und für andere „Kurierfahrten“ Gepäckträger oder Körbe, die man vorne am Roller anbringen kann.

Lupo  / pixelio.de
Lupo / pixelio.de

Diese Hilfsmittel kann man an einem Kinderroller befestigen

Zunächst gilt es, den vorliegenden Roller zu betrachten: Wo gibt es Verstrebungen, die bisher ungenutzt sind? Welche zusätzlichen Features blockieren die Fahrt nicht, wenn sie angebracht sind? Zumeist ist man auf das Vorderrad beschränkt, da man sich beim Treten abstoßen und so das Hinterrad frei sein muss. Diese Möglichkeiten bleiben:

  • Besonders interessant sind universelle Gepäckträger. Dazu wird lediglich ein Lenkeradapter benötigt, an welchem der Träger geclipt wird. Er ist gleich festzumachen und auch wieder abzunehmen.
  • Frontgepäckträger, die mit einer oder mehreren Seitentaschen ausgestattet sind.
  • Klassische Körbe mit speziellen Vorrichtungen.
  • Lenkertaschen, die auf das jeweilige Gefährt abgestimmt sind.
  • Lastengepäckträger, der am Lenker bereits integriert ist.
  • Tragebänder für den Kinderroller

Diese Gegenstände sind nicht zu empfehlen

Eher störend an einem Kinderroller sind Gepäckträger am Hinterrad oder ein Anhänger. Man kann sich als Fahrer sehr schnell beim Abstoßen mit dem Fuß verletzen.

Die richtige Kleidung für eine flotte Fahrt auf dem Kinderroller

Kinder sollen sich richtig austoben können, wenn sie mit ihrem Roller unterwegs sind. Damit auch dieser Bewegungsdrang nicht eingeschränkt wird, ist es wichtig, dass die Kleinen die passende Kleidung tragen. Nur so wird der Ausflug auch zum entspannten Erlebnis.

Bei Wind und Wetter gut geschützt

Viele Kids lieben es, auch im Regen und bei Sturm auf dem Roller unterwegs zu sein. Damit man dabei auf einen sicheren Halt zählen kann, sind feste Schuhe mit einer guten Schnürung Pflicht.Atmungsaktivität und eine wasserdichte Membran sind ebenfalls von Vorteil. So kann das Kind lange unbeschwert durch die Straßen fahren. Nicht vergessen sollte man die restliche Kleidung. So bieten eine optimale Bewegungsfreiheit und Belüftung, ganz nebenbei schützen diese Ober- und Unterschenkel durch integrierte Schoner. Mit weiteren Zubehörteilen kann der Fahrkomfort weiter erhöht werden.

Dieter Schütz  / pixelio.de
Dieter Schütz / pixelio.de

Unbeschwert im Sommer durch die Gassen jagen

Viel mehr Spaß macht es, bei schönem Wetter mit dem Kinderroller unterwegs zu sein. Auch dabei sollte man in puncto Kleidung auf einige Dinge achten.

  • Die Schuhe müssen genauso gut sitzen wie im Winter. Durch das warme Klima ist man dazu geneigt, kurze Kleidung zu tragen.
  • Zum Schutz des Körpers sollte man aber entweder Schoner tragen oder luftige, aber lange Hemden und Hosen wählen.

Alt gegen Neu

Wer kennt sie nicht selbst aus seiner Kindheit, die kleinen, meist aus zwei Holzbalken zusammengeschraubten Kinderroller, die die Fortbewegung so leicht gemacht haben? Im Vergleich zu den Hightech-Geräten, die es derzeit auf dem Markt zu erwerben gibt, scheinen diese wie aus einer anderen Welt. Vor- und Nachteile sind bei beiden Varianten zu sehen.

Der Holzroller

Selbstverständlich sind die jetzt zu kaufenden Modelle aus Holz vom TÜV getestet (darauf ist besonders zu achten) und haben nur noch wenig gemein mit den eigens hergestellten Fahrzeugen aus Kindertagen. Der Retrocharme ist allerdings geblieben. Die meisten Modelle besitzen eine Trittbremse am Hinterrad und haben Gummireifen auf den Rollen. Diese sind sehr schmal, sodass es für ungeübte Fahrer ratsam ist, auf drei Reifen zurückzugreifen. Die Lenkerhöhe ist nicht verstellbar, deswegen sollte man beim Kauf auf die passende Größe achten.

Der Elektrokinderroller

Eine besondere Art des Kinderrollers ist der, per 6-V-Motor, elektrisch betriebene Kinderroller. Dieser besitzt ein Gaspedal oder einen Regler, den das Kind am Handgriff steuern kann. Damit bringt man das Gefährt auf bis zu 3 km/h. Für Kinder unter 5 Jahren ist der Elektrokinderroller deshalb aus Sicherheitsgründen nicht geeignet. Der Anschaffungswert liegt bei ca. 100 Euro und ist damit höher als bei dem Holzroller (20 bis 30 Euro).

Verena N.  / pixelio.de
Verena N. / pixelio.de

Wie findet man das passende Kinderroller-Modell?

Es kommt auf die richtige Ausstattung, auf die Optik und auf den Einsatzzweck an: Der richtige Kinderroller ist nicht immer leicht zu bekommen. Die Auswahl ist oft immens hoch und die Ansprüche der Kleinen nicht minder gering.

Das wichtigste Kriterium ist der Zweck

Es gibt die unterschiedlichsten Funktionen, die ein Roller überstehen soll. So muss man sich folgende Fragen stellen:

  • Muss der Roller faltbar sein, sodass man ihn gut transportieren kann?

  • Welche Untergründe soll der Roller aushalten?

  • Brauche ich Ablagefläche für Gepäck?

  • Ist der Roller ein Spaßgerät oder kann er für eine Therapie eingesetzt werden?

Diese Roller gibt es hierfür

Der Allround- & City-Roller ist vor allem für den Alltagsgebrauch geeignet. Insbesondere die großen Räder sind hierfür kennzeichnend. Sogenannte Race- & Fitness-Roller werden dabei explizit für sportliche Kids im Training empfohlen. Die Wipproller ermöglichen ein Vorwärtskommen, ohne sich abstoßen zu müssen. Diese und viele weitere Arten sollten in jedem Fall auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet sein. Diese Wahl kann sehr unterschiedlich ausfallen und sollte individuell abgestimmt werden. Es ist im Vorfeld zu testen, ob der Nachwuchs viel oder wenig Koordination vorweisen und sich bereits sicher auf zwei Reifen bewegen kann. 

Dieter Schütz  / pixelio.de
Dieter Schütz / pixelio.de

Bunt und verspielt – das sind die richtigen Kinderroller für Mädchen

Jungs wie Mädchen drehen gerne ihre Runden mit einem Kinderroller. Dass dabei die Sicherheit des Fahrzeugs an erster Stelle steht, sollte jedem bewusst sein. Für die Kleinen ist dieser Aspekt immer etwas nebensächlicher. Sie verlassen sich auf die Optik. Vor allem kleine Prinzessinnen wollen einen für sie angemessenen Roller.

Die beliebtesten Farben und Muster auf einem Scooter

Man sollte seine Tochter als Elternteil in jedem Fall zum Kauf des Kinderrollers mitnehmen. Sonst erlebt man schnell eine unschöne Überraschung wie einen weinenden Nachwuchs. Im Handel und im Internet hat man die Möglichkeit, speziell auf die Wünsche der Mädchen einzugehen. Neben schlichten Ausführungen wie rein pinken Rollern hat auch die Werbeindustrie ein Auge auf diesen Markt geworfen. Begehrte Motive wie „Prinzessin Lillifee“ oder „Hello Kitty“ strahlen von den kleinen Rollern und machen aus dem reinen Fahrspaß ein zusätzliches Erlebnis.

Die richtigen Gadgets für das perfekte Gesamtpaket

Nicht zu vergessen sind auch witzige Accessoires wie leuchtende Räder, schwingende Lenkerbänder oder auch praktische Täschchen, die in Herzform gehalten sind. Wer diese Ausführungen mit Fahrsicherheit abrunden möchte, sollte seinem Mädchen einen dazu passenden Helm kaufen und – je nach Alter und Körpergefühl – schützende Knie- und Handgelenkschoner.

angieconscious  / pixelio.de
angieconscious / pixelio.de

Kinderroller speziell für Jungen: So sehen sie aus

Bei einem Kinderroller kommt es in erster Linie auf die Ausstattung an. Denn die Sicherheit geht vor – es ist das erste Gefährt für Kinder und sollte deshalb einigen Richtlinien entsprechen. Dennoch muss aber das äußere Erscheinen nicht zu kurz kommen. Mädchen und Jungs haben in dieser Hinsicht unterschiedliche Vorstellungen.

Das sind typische Roller für kleine Racker

Als Elternteil sollte man seinen Jungen zum Kauf des Kinderrollers mitnehmen. So kann er selbst bestimmen, welche Farbe und Zubehör er gerne haben möchte. Damit der Roller etwas cooler aussieht, verzichten die Jungs dabei oft auf einen Gepäckträger und auf den Ständer. Bei Farben setzen sie auf eher dunkle Töne wie Schwarz oder Blau. Aber auch klassische „Feuerfarben“ wie Rot, Orange und Gelb im Mix sind gefragt. Coole Actionhelden wie Spiderman prangen auch von einigen Rollern. Damit weiß jeder ganz genau, dass der Roller für einen Jungen gedacht ist.

Kathi Strahl  / pixelio.de
Kathi Strahl / pixelio.de

Stylish auf dem Roller unterwegs

Anders als bei den Mädchen darf der Jungenroller auch in der Ausgestaltung eher maskulin wirken. So sind größere Reifen mit Luftdruck oder eine vordere Felgenbremse ein Must Have. Wenn der Rahmen und die Gabel aus Stahl sind, ist das perfekte Paket abgerundet.

Sicherheit und Spaß vereinen: Das sind wichtige Utensilien am Kinderroller

Wenn man dem Nachwuchs einen Roller kauft, will man zum einen, dass er damit Spaß hat. Mit Freunden an der frischen Luft toben und dabei gleichzeitig körperlich aktiv sein muss allerdings auch auf sicheren Beinen bzw. Reifen stehen.

Eine gute Beratung ist die halbe Miete

Ein Fachgeschäft ist die erste Anlaufstelle, wenn man sich dazu entscheidet, einen Kinderroller zu erwerben. Dies sollte vor Ort und nicht im Internet passieren. Vor allem wenn man noch wenig Erfahrung in diesem Bereich vorweisen kann, ist es ratsam, auf persönliche und professionelle Hilfe zu setzen. Die Profis wissen, auf was es ankommt. Wichtig dabei ist es, das Kind mit zum Einkauf zu nehmen. So kann der Fachmann gezielt auf die Wünsche und die körperlichen Voraussetzungen eingehen und die Auswahl danach ausrichten.

pauline  / pixelio.de
pauline / pixelio.de

Diese Merkmale sollte man beachten

Oftmals findet sich eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Kinderrollern wieder. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren und sich die Kaufentscheidung zu erleichtern, gilt es, auf Folgendes zu achten:

  • Die Schrauben an dem Fahrzeug sollten zusätzlich mit Schutzkappen bedeckt sein

  • Vor Stößen und Erschütterungen hilft ein Prallschutz an den Enden der Lenker

  • Der Lenker sollte höhenverstellbar sein

  • Luftbereifte Räder sind angenehmer zu fahren